Nach wenigen Minuten war ich schon sehr beeindruckt, Sand
und nochmals Sand, soweit das Auge reicht.
In der Ferne naht ein Sandsturm...
...mit 6-7 Beaufort flog der Sand über die Wüste. Bei
diesen Windverhältnissen ist es kaum noch möglich im Freien zu stehen.
Wir fanden einen Mini-Unterschlupf der uns vor den herumfliegenden Sandmassen etwas
schützte. Der Saharasand ist so fein wie Mehl, ich hatte
das Gefühl, dass er mir langsam aber sicher meine Augen zerschneidet.
Ein letztes Foto vom Sandsturm bevor ich mich in Sicherheit
brachte
Unsere "Treiber" backten während der Sturmphase
schnell ein Brot, wir schnippelten dazu einen Salat. Nach vier 4 Std.
legte sich der Sturm und wir zogen mit der Karawane weiter...
Kurz vor unserem Nachtlager verschwand der Sandsturm so
schnell wie er kam.
Ein klassisches Beduinenzelt dient uns als Nachtlager. Im
April schläft es sich im aufgeheizten Wüstensand sehr angenehm. Richtig
kalt wurden die Nächte nicht mehr.
Nach dem anstrengenden Wüstenritt erholten wir uns bei
Musik und Tanz am Lagerfeuer. Der Sternenhimmel in der Sahara ist
einfach... unübertroffen.
Bevor unser "Wecker" klingelte bereiteten die
"Treiber" schon das gemeinsame Frühstück vor.
Das Leittier (Maulesel) der Karawane beim Frühstück. Die
Dromedare waren nicht angebunden, da sie nur in unserer kleinen
Übernachtungsoase etwas zu fressen fanden.
Im April hatten wir tagsüber um 32°C im Schatten und 44°C
in der Sonne. Regelmäßige Pausen waren auch für die Dromedare nötig.
Dromedare können bis zu 200 Liter Wasser speichern und damit bis zu 3
Wochen in der Wüste überleben.
Eine Karawanen-Tour durch die Sahara bleibt ein nachhaltiges
und unvergessliches Erlebnis.
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